Freitag, 19. Oktober 2012

Kann er nicht mal in die Kamera schauen?

Wenn wir durch die afrikanischen Parks fahren und plötzlich sehen wir etwas im Busch, wird gleich der ganze Körper mit Adrenalin vollgepumpt. Ist da ein Gepard?
All zu oft ist es bloss Ast oder ein Stein, der einem Tier zum Verwechseln ähnlich sieht.

Sehen wir aber tatsächlich einen Löwen oder sogar ein ganzes Rudel zücken wir schnell die Kamera und versuchen ein tolles Bild zu kriegen. Meistens liegen die Tiere nicht gleich auf der Strasse und Bäume, Äste und Gräser versperren uns die Sicht.

Einmal haben wir eine Tour gebucht und neben uns haben sich acht andere Safari-Teilnehmer durch die Wildnis fahren lassen. Wir sahen unglaublich viele verschiedene Tiere, sogar mehrmals Löwen. Die eine Dame gleich neben dem Fahrer war zuerst jeweils begeistert: "Wow, so viele Löwen und Junge!" um dann jeweils enttäuscht weiter zu fahren mit: "Könnten Sie nicht etwas näher sein?" oder "Wo ist das Männchen? Kann der nicht mal in die Kamera schauen?" oder "Ach, das Licht könnte besser sein.."

Natürlich stimmte alles was die Frau sagte, aber in Afrika muss man eben jeden Moment so geniessen wie er kommt.

Und auf einmal ist er da! Das perfekte Tier, am perfekten Ort, zur perfekten Zeit.
Der Leopard sitzt auf dem Baum, nur wenige Meter entfernt, hält seinen Kopf in die Abendsonne und sieht direkt in die Kamera. Kein anderes Auto in Sicht, wir sind allein.



Wir wünschen euch allen ein wundervolles Wochenende mit einem Moment zum Geniessen!

Freitag, 5. Oktober 2012

Kleine Kätzchen

An diesem Tag im Krüger Nationalpark hatten wir besonders Glück mit Katzen. Diese Jungtiere waren dieses Mal die kleinsten, die wir sehen konnten. Obwohl sie schon eine stolze Grösse erreicht haben, ist die 'Kinderzeichnung' an den Hinterbeinen noch gut zu erkennen.
Die Mutter kümmerte sich nicht sonderlich um ihre Schützlinge, sondern ging geradewegs auf die Impalas im Hintergrund zu... Auch die Kleinen waren daran interessiert, doch das war wohl noch etwas zu früh...

Geniesst sie...

For Bob: yes, yes, but where are the lions?....;-)

Freitag, 21. September 2012

Mosi-oa-Tunya, Victoriafälle

Die Victoriafälle heissen in der einheimischen Sprache "Mosi-oa-Tunya", was soviel wie donnernder Rauch bedeutet. Wie sie zu diesem Namen kamen wird bereits beim ersten Anblick mehr als deutlich.
Es dauert nicht sehr lange und wir (und leider auch die Kamera) sind vom aufsteigenden Sprühnebel nass.
Bis zu 10'000 Kubikmeter Wasser donnern hier pro Sekunde in die Schlucht hinunter.

Donnerstag, 30. August 2012

Das Okavango Delta von oben

Maun ist das touristische Zentrum von Botswana und dient als Ausgangspunkt für alle Ausflüge ins Okavango Delta.

Im Juli ist gerade Trockenzeit. Für das Delta heisst dies aber steigende Wasserpegel. Vor Monaten hat es in Angola geregnet und dieses Wasser erreicht nun mit etwas Verspätung das Delta. Richtig viel Wasser hat es aber erst ab August.

Um uns einen Überblick zu verschaffen beschliessen wir erst einmal einen Rundflug zu buchen. Die sind ganz schön teuer für zwei Personen! Aber wir finden schnell eine ganze Familie um die Kosten zu teilen.



Von oben sehen wir die Mokoro Boot Stationen (dazu ein andermal mehr).

Während einer Stunde fliegen wir über die unglaublichsten Landschaften.

Alle paar Kilometer sehen wir Elefanten, aber nur selten gelingt es uns ein gutes Bild zu kriegen. Die Fenster lassen sich ja nicht öffnen..

SO! Der YVONAUT meldet sich jetzt wieder regelmässig mit neuen Beiträgen!

Und wir möchten uns nochmals bedanken bei allen Lesern, die trotzdem noch (oder wieder) auf unsere Seite gefunden haben!

Freitag, 10. August 2012

Zurück aus Afrika

Nach Wochen in Botswana, Zimbabwe und Südafrika sind wir wieder gesund und munter in der Schweiz gelandet.

In Botswana waren wir in den wüstenähnlichen Salzpfannen, sind über das überschwemmte Okavango Delta geflogen und mitten durch gefahren und haben im Chobe Nationalpark viele Löwen gesehen.

In Zimbabwe waren die Menschen sogar noch freundlicher als in Botswana (obwohl die Messlatte hoch gelegt war) und wir konnten das Bad im Zambezi geniessen und die überwältigenden Victoria Fälle bewundern, bevor wir den fast touristenlosen Hwange Nationalpark besuchten und über 250 Elefanten am Wasserloch zählen konnten.

In Südafrika schliesslich waren wir erst wieder etwas erschlagen von den vielen Touristen, aber der Reichtum an Tieren ist nicht zu übertreffen. Alleine in 10 Tagen haben wir sechs Leoparden gesehen (und es hätten mehr sein können, wenn wir die grossen Staus auf der Strasse nicht einfach umfahren hätten) und zahlreiche andere Tiere!

Zum Start also die für uns ganz besonderen Bilder eines Riesengalagos! Die Primaten sind erst nach Eindunkeln unterwegs und hüpfen schnell von Baum und zu Baum. Gute Fotos zu machen hat sich als recht schwierig erwiesen..




Leider sind die kleinen Tiere recht weit weg rum geklettert und haben sich auch immer gleich weggedreht. Wenig später haben sie sich doch noch erbarmt und sind etwas näher gekommen.


Ein besonders mutiges Tier hat sich dann ganze fünf Sekunden aus dem Busch getraut.. zum Glück hats für zwei Fotos gereicht :)



Auf die nächsten Bilder müsst ihr euch wieder etwas gedulden.. das Sortieren dauert bestimmt einee Weile.. :(

Mit besten Grüssen an alle treuen Leser!