Dienstag, 22. Juli 2008

Wieder zu Hause

Gestern Abend um 7 Uhr ging unser Flug mit Lufthansa ueber Singapur und Frankfurt nach Basel, wo wir heute Morgen um 10 Uhr nach ueber 20h Reise gluecklich und erschoepft ausstiegen.

Wir danken allen, die unseren Blog mitverfolgt oder gelegentlich gelesen und uns so auf unserer Reise begleitet haben.
Wir haben uns ueber jeden Kommentar und jede Mail sehr gefreut und wir hoffen, die Dokumentation hat allen gefallen.

Wir werden in den naechsten Wochen einmal ein Fest veranstalten, wo wir unsere Fotos praesentieren und kleine Anekdoten zum Besten geben koennen. Es sind alle herzlich eingeladen. Details wie Ort, Datum und Uhrzeit werden wir hier noch bekannt geben.

Danke fuer euer Interesse
Raphael und Yvonne

Sonntag, 20. Juli 2008

Bogor


Gestern Morgen haben wir uns auf den Weg nach Bogor gemacht. In der ehemaligen Kolonialstadt ist nichts mehr vom einstigen Charme zu spueren und das vermeintlich ruhige Guesthouse hat uns eine schlaflose Nacht beschert. Wir haben den ganzen Tag im grossen Botanischen Garten (mehr ein Indonesierpark mit Autobahnen und Abfall, war aber sicher mal sehr schoen) verbracht und gelesen und uns ein wenig von der Grosstadt erholt. Im Zoologischen Museum hat es viele interessante Praeparate und ein ganzes, 27m langes, 64t schweres Blauwalskelett!!! Das war eigentlich der Grund unseres Besuches in Bogor. Schon nur wegen diesem beeindruckenden Tier hat es sich gelohnt.

Heute Morgen sind wir mit dem Pendlerzug wieder zurueck nach Jakarta gefahren und haben definitiv gepackt und die Kleiderhaeufeli fuer die Reise bereitgelegt.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Wieder in Jakarta


Seit Vorgestern sind wir wieder in Jakarta. Am Tag der Ankunft haben wir die letzte Woche geplant und somit besuchten wir gestern den Zoo mit der extraordinaeren Menschenaffenanlage. Am Nachmittag gingen wir im Blok M shoppen, aber wir fanden nichts, denn die riesige Ansammlung von Staenden und Laeden hat nur Schrott im Angebot.

Heute verbrachten wir den Tag im "Taman Impian Jaya Ancol", einer riesigen Parkanlage (das heisst in Indonesien: Strassen durch Gruenflaechen mit Abfall). In Ancol eingebettet befinden sich diverse Vergnuegungsmoeglichkeiten wie ein indonesischer Disneylandabklatsch, ein tolles Seaworld-Aquarium, einer Stuntmanshow (ganz toll, aus Italien!!!), ein Tierpark mit Delfinshows, ein Kunstmarkt, ein Wasserpark, eine Eishalle mit Schlittelhuegel, ein Golfplatz, eigene Hotels, ein eigenes Bussystem und und und...gigantisch! Wir liefen den ganzen Tag alle Sachen ab und sind jetzt muede.

Montag, 14. Juli 2008

Bantimurung


Heute Morgen sind wir wie abgemacht um acht Uhr beim Fort Rotterdam eingetroffen und sind dann mit unserem "Guide" per Pete Pete (lokaler Minibusverkehr) mit viermal Umsteigen und zwei Stunden Fahrtzeit zum Bantimurung Nationalpark gefahren.

Der Park war fast leer und wir bewunderten den schoenen Bantimurung Wasserfall und die Hoehlen. Die Anlage ist voellig auf Indonesier ausgerichtet und ueberall hat es Abfall. Typisch. Wir haben es trotzdem genossen und hatten es lustig mit Takbir, der genauso alt ist wie wir und Englisch studiert.

Nach einem kleinen Abstecher in ein Einkaufszentrum sind wir wieder zurueck zum Fort gefahren, wo wir uns verabschiedeten.

Jetzt muessen wir noch ein Taxi organisieren, mit dem wir morgen frueh um vier an den Flughafen fahren koennen.

Sonntag, 13. Juli 2008

Makassar


Mit dem Nachtbus starteten wir gestern Abend um Neun. Also eigentlich sollten wir. Die normalen Menschen waren auch alle eine Viertelstunde frueher vor Ort, damit der Bus puenktlich haette abfahren koennen. Die Indonesier hingegen.... Nach langem Abschied und dreimal Anhalten weil Tante sounso noch auf Wiedersehen sagen wollte konnte es endlich losgehen (zehn Uhr). Nach fuenf Minuten Kurvenfahren musste der Erste ein Saeckli benutzen und verstopfte daraufhin mit der verschlossenen Tuete die Toilette...
Der Busfahrer musste natuerlich die ganze Nacht indonesischen Schlager hoeren, damit er nicht einschlief und das einzige Boexli im Passagierraum war natuerlich genau uber uns. Raphael hat ES dann ganz diskret erledigt. Ratsch

Neuneinhalb Stunden spaeter waren wir alleine im Bus. Alle Indonesier wurden vor der Haustuer abgeladen (Und wenn sie zu spaet STOP gerufen hatten, fuhr der Bus rueckwaerts bis zum Haus zurueck). Wir wurden irgendwo am Rand von Makassar abgeladen, von wo uns gluecklicherweise ein lustiger (englischsprechender, muslimischer) Taxifahrer zu unserer "Wunschunterkunft" fuhr, die horrend aufgeschlagen hat, dreckig ist und wir trotzdem genommen haben (mangels Alternativen). Wir haben aber Satelliten-TV und haben nach einem Supermarktbesuch bei Nutella und Baguette CSI geschaut.

Etwas ausgeruht besuchten wir am Nachmittag mit dem Becak Fort Rotterdam, eine alte hollaendische Befestigungsanlage am Hafen, wo am Sonntag (Heute) ganz viele Englischstudenten Konversationskurs hatten. Wir wurden schnell beliebt.... Als einzige Touristen....
Dafuer haben wir fuer Morgen einen gratis-Guide der so sein Englisch verbessern kann.

Samstag, 12. Juli 2008

Beerdigung


Nach dem gestrigen Erlebnis organisierten wir fuer heute einen lokalen Fueher, der mit uns heute Morgen per Motorrad in ein kleines Bergdorf fuhr, wo es eine Beerdigungszeremonie gab. Wir hatten Glueck: Der Tote war eine wichtige Person und somit war es ein ziemlich grosses Fest mit dutzenden Opfer-Bueffeln und -Schweinen. Die ganze Zeremonie dauert den ganzen Tag, doch wir blieben nur etwa zwei Stunden. Wir wurden eingeladen, zu den naechsten Angehoerigen aufs Podest zu sitzen und uebergaben ihnen unser Praesent. (Eine Stange grusige Gewuerzzigaretten, Kretek. Rauchen alle Maenner die ganze Zeit und stinkt fuerchterlich!) In langen Prozessionen gingen die Verwandten und Bekannten nach Geschlecht oder Familie getrennt zum Praesentgebaeude und offerierten Opfergaben und Geschenke. Wir waren die einzigen Weissen und Yvonne war groesser als alle Maenner.

Die im Kreis stehenden Maenner singen und tanzen sich mit Hilfe von Palmwein in Trance.

Zurueck gings durch die neblige Berglandschaft, Reisfelder und den ganz normalen indonesischen Alltag.

Freitag, 11. Juli 2008

Auf der Suche nach der Beerdigung


Wenn jemand in Tana Toraja stirbt, gibt es unmittelbar danach eine kleine Beerdigung. Der oder die Tote bleibt aber dann bis zur Zeremoniensaison im Juli und August im Haus und wird dann zusammen mit allen Verstorbenen des Jahres in riesigen, oeffentlichen Zeremonien beerdigt, bzw. "befelst". Zum Fest gehoert die Opferung von Bueffeln und Schweinen und alle Besucher bringen Geschenke wie Zucker, Zigaretten oder Benzin. Wir haben die Zigaretten schon gekauft und die Beerdigung auch gefunden, doch wir waren die einzigen Nicht-Indonesier unter Hunderten und NIEMAND spricht Bahasa Indonesia oder sogar Englisch! Deshalb haben wir die "Veranstaltung" wieder verlassen.

Waehrend wir durch das Land fahren, sehen wir viele typisch indonesische Dinge und Szenen.


Donnerstag, 10. Juli 2008

Bueffelmarkt


Frueh am Morgen sind wir heute an den allwoechentlichen Bueffelmarkt gegangen. Wir fanden kaum einen Parkplatz und es regnete natuerlich, sodass der ganze Boden ein Morastfeld war. Ein Paradies fuer die Wasserbueffel. Tiere mit albinoiden Merkmalen haben am meisten Wert, etwa 250`000`000 Rupiah, ca 30`000 sFr! Wir waren wiedermal die einzigen Touristen und auch eine Attraktion. Weiter hinten gab es noch eine Schweineabteilung, wo hunderte lebende Schweine aufgebahrt auf Kaeufer warteten und hinten auf dem Motorrad, in Schubkarren oder auf den Schultern abtransportiert wurden. Ein fuerchterliches Kequieke!


Danach fuhren wir ins Hochland auf fast 2000 m Hoehe. Leider hatte es Nebel und der fantastische Ausblick war nur begrenzt ersichtlich. Auf den Fotos sieht man die traditionellen Toraja-Haeuser. Die meisten werden nur als Reisspeicher benutzt und sind wunderbar verziert. An den Wohnhaeusern prangt ein Bueffelkopf mit Vogel aus Holz und echte Bueffelschaedel mit riesigen Hoernern (je mehr Schaedel, desto hoeher die Bewohner).

Mittwoch, 9. Juli 2008

Sulawesi

Vorgestern sind wir bequem von Bali nach Makassar / Ujung Pandang geflogen (Dank Raphael haben wir einen extra Platz mit mehr Beinfreiheit bekommen, er war der groesste im Flugzeug). Am Flughafen haben uns gleich ein paar verdaechtig aussehende Sulaweser abgefangen und uns ein guenstiges Angebot fuer die Weiterreise gemacht. Nach einigen Abklaerungen und Fotos der Betreffenden (zur Sicherheit) haben wir eingewilligt und sind schnell und sicher in Rantepao angekommen.

Gestern haben wir einen Scooter gemietet und haben uns auf die Suche nach den Sehenswuerdigkeiten gemacht. In Londa begraben die Menschen (Volk der Toraja)ihre Verstorbenen in natuerlichen Hoehlensystemen und klemmen die Holzsaerge in alle Ecken und Winkel. Hoeher stehende Personen der Gesellschaft erhalten die hoeher gelegenen Plaetze. Ueberall liegen Schaedel und Knochen herum zusammen mit den Habseligkeiten der Verstorbenen, die ihnen mitgegeben werden. Am Eingang der Hoehlen befinden sich Tautau, hoelzerne Abbilder der Toten.
An einer zweiten Grabstaette haben die Menschen die Grabhoehlen in die Felswand gehauen.


Heute sind wir frueh gestartet und haben eine lange Tour gemacht. Als erstes fuhren wir nach Kete Kesu, wo sich ein traditionelles, noch bewohntes Dorf und eine sehr beeindruckende royale Grabstaette befindet. Hier sind es haengende Greaber in einer ueberhaengenden Felswand.


Nach langer Fahrt bergauf genossen wir den Ausblick auf die Reisfelder auf denen gerade geerntet wird. Leider hat es den ganzen Tag geregnet, aber mit unseren Regenjacken waren wir bestens geschuetzt.

Samstag, 5. Juli 2008

Kuta - das Touristenloch

Heute Morgen gings gestaerkt mit super Fruehstueck nach Kuta an der Suedkueste Bali`s. Alles voll von wiederlichen zwei-Wochen-Touristen. Schreckliches Gedraenge von ueberteuerten Ramschlaeden, schlechten Unterkuenften und "Restaurants". Der Verkehr ist wie uerberall in den Touristenorten schrecklich, da sich alle Indonesier ploetzlich ein Auto oder Motorrad leisten koennen, aber sie keine Strassen haben und so einfach auf dem "Trottoir/Kanalisationsabdeckung" fahren. Fuer Fussgaenger ist kein Platz.

Die Wellen brechen sich sehr schoen am Strand und das lockt tausende Surfer hierher, was der Grund fuer den ganzen Rummel ist.

Wir sitzten jetzt mal die zwei Tage ab, bis unser Flug nach Sulawesi geht und hoffen, es wird heute Nacht nicht allzu laut.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Silberschmieden




Den heutigen Morgen haben wir uns mit einem Silberschmiedekurs beschaeftigt. Yvonne hat dabei zwei kleine und Raphael einen grossen Ring gefertigt. Es war sehr spannend und gar nicht so schwierig wie wir gedacht hatten. Endlich hat Yvonne auch noch Ringe zum Kaufen gefunden, die ihren kleinen Fingern passen. (Ringgroesse 9, Raphael hat 27!) Unser Silberschmied passte gleich noch einen anderen Ring fuer sie an. Hier in Ubud hat es hunderte Antiquitaetenlaeden mit kleinen und grossen Schaetzen aber wir halten uns zurueck und kaufen nicht zu viel.

Mittwoch, 2. Juli 2008

wieder in Ubud



Nachdem Raphael gestern noch zwei Spezialtauchgaenge hatte (Er konnte alleine mit einem deutschen Divemaster auf die Suche nach "kleinen Dingen" gehen, an einem Tauchplatz, wo sonst niemand hinkommt), sind wir heute wieder nach Ubud weitergereist um noch ein wenig zu shoppen. Wir haben jetzt unsere Weiterreise auf die naechste "Insel" organisiert und ueberraschen euch damit demnaechst.

Hier noch ein paar Bilder aus Padang Bai, einem wunderbar ruhigen Fischerdoerfchen an der Ostkueste Balis. (Mit ausgezeichneten Tauchgebieten und Restaurants, hmmmm)

Samstag, 28. Juni 2008

Pa Dang Bai

Gestern sind wir mit Schiffchen, Bus und Faehre uber Lombok nach Padang Bai gereist. Hier sind wir in einem sehr gemuetlichen Guesthouse, das uns von anderen Reisenden empfohlen wurde. Das Top-restaurant schlaegt alles, was wir bis jetzt gegessen haben. Geniales Menu und ganz viele Bio-Gerichte. (sogar Fondue)

Dienstag, 24. Juni 2008

Han`s Reef


Den heutigen Tag verbrachten wir mit Schnorcheln und Tauchen. Han`s Reef war ein atemberaubender Tauchspot mit allerlei kleinen Schmuckstuecken. Yvonne litt den ganzen Tag unter den Quallenansammlungen im Wasser und jetzt sieht sie aus, wie wenn sie Masern haette. Raphael hat Feuerfische, Muraenen, Seenadeln, Kaiserdoktoren..... gesehen. Ausserdem waechst unsere Muschelsammlung betreachtlich.

Montag, 23. Juni 2008

Unterwasserwelt



Heute sind Yvonne und Raphael den ganzen Morgen im stroemungsreichen Turbo Reef schnorcheln gegangen. Alle drei Fotos sind von heute Morgen. Ausserdem haben wir endlich Tintenfische gesehen und Raphael hat gestern einer Schildkroete, die von den Wellen in die Korallen gedrueckt wurde, ins offene Meer hinaus geholfen.



Vincent und Simone sind leider abgereist. Jetzt sind wir wieder ganz alleine mit den faulen, bekifften Insulanern.
Auf den ganzen Gili Islands gibt es keine Polizei und deshalb nehmen ALLE jungen, maennlichen Bewohner am laufenden Band Drogen. Auf jeder Pizza ai Funghi hat es Magic Mushrooms, was ihre Hirnaktivitaet nicht gerade anregt. Bei Bestellungen fragen sie jedesmal mindestens drei mal nach und bringen dann doch etwas falsches. Genau dasselbe bei allen Rechnungen. !!!

Freitag, 20. Juni 2008

Tauchen



Heute sind Raphael, Vincent und Simone tauchen gegangen. Zwei Tauchgaenge, einen am Morgen und ein kleines Schiffswrack am Nachmittag. Die Stroemung war extrem, aber es lohnte sich sehr. Sie sahen Schildkroeten, riesige Fische, eine Muraene und vieles mehr.



Yvonne hat den ganzen Tag auf der Insel nach einer schoenen Unterkunft herumgesucht, wurde aber nicht fuendig. Deshalb wechseln wir wahrscheinlich die Insel.

Das ist der letzte Tag mit Vincent und Simone, deshalb gehen wir jetzt noch gut essen und etwas trinken.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Gili Islands

Raphael hatte kein weiteres Fieber mehr und deshalb haben wir uns gestern auf den Weg auf die Gili Islands vor Lombok machen. Wir kamen erst an, als es dunkel war und fanden nur noch ein Guesthouse neben der Moscheeeeeeeeeee! Heute waren wir den ganzen Tag Schnorcheln und haben Schildkroeten gesehen und Seeschlangen und viele wunderschoene Korallen und Fische. Am Mittag haben wir die Unterkuenfte auf der viel ruhigeren Nachbarinsel erkundet und werden wahrscheinlich bald wechseln. Am Abend hat Raphael mit den beiden Hollaendern zwei Tauchgaenge fuer morgen gebucht. Yvonne kann gratis als Schnorchlerin mitkommen.

Unsere Freundin Fabienne hat jetzt auch ihre Reise gestartet:
www.peking-singapur.blogspot.com

Dienstag, 17. Juni 2008

Riverrafting

Gestern haben wir nach langem Verhandeln um dem Preis einen Riverrafting-Ausflug gemacht. Der Preis, den sie am Anfang wollten war 65$. Wir handelten den Preis auf etwa dreissig Franken runter, was immer noch zu viel war. Das Rafting war super. Die Landschaft war unglaublich. Tiefe, farnbewachsene Schluchten mit Wasserfaellen und allem drum und dran. Raphaels Badehose zerriss und man konnte sein Fudi sehen. Hahaha.



In der Nacht bekam Raphael Fieber und es hielt bis am Nachmittag an. Jetzt ist es wieder weg und wir hoffen es bleibt so.

Sonntag, 15. Juni 2008

Ubud

Nachdem Raphael gestern Abend fast auf einen Stachelrochen gestanden ist und von ihm gestreift wurde, ging es ihm den Rest vom Tag nicht besonders gut. Er fuehlte sich schwindelig und schwach und hatte Kopfschmerzen. Deshalb gingen wir auch nicht an die letzte Strandparty Bali`s, zu der wir eingeladen wurden (Ab jetzt sind Strandpartys in Bali von der Regierung verboten!)

Heute Morgen war der Spuk vorueber und wir packten unsere Sachen. Alles in unserem Wagen mit Chaufeur verstaut und los gings. Der erste Stop waren die Gitgit-Wasserfaelle. Vincent und Raphael badeten im kalten Wasser und wir waren fast die einzigen Touristen.

Die beruehmte Pagode am See als naechster Stop war nicht besonders beeindruckend und voellig ueberfuellt mit Einheimischen. Nach einer wunderbaren Fahrt durch Reisfelder und kleine Doerfchen kamen wir im Touristenort Ubud an. Wir sind ausnahmsweise mal fast die einzigen Backpacker. Unser Guesthouse hat ein Hauskaninchen, das frei herumhuepft.

Samstag, 14. Juni 2008

Delfine



Heute Morgen um halb sechs sind wir mit einem lustigen kleinen Boot aufs Meer gefahren um Delfine zu beobachten. Nach einer halben Stunde Fahrt sahen wir die Ersten. Es tauchten mehr und mehr auf und es waren zum Schluss HUNDERTE!!



Der Guide sagte uns, normalerweise kaemen nur ein Dutzend. Aber ein paar mal im Jahr kommt die ganze Schule vorbei. Wir waren seeeeeeeeeehr beeindruckt und gluecklich. Den Rest des Tages verbrachte Yvonne mit schlafen und lesen. Raphael hat einen Deutschen kennengelernt, der seit zwei Jahren mit dem Fahrrad (Das gleiche wie Raphael) um die Welt fahert. Er startete in Bern und geht reist naechste Woche weiter nach Australien.

www.stephan-on-tour.name

Freitag, 13. Juni 2008

Lovina - Bali

Um fuenf Uhr Morgens kamen wir heute in Lovina auf Bali an. Direkt visavis von unserer Busausladestelle nahmen wir ein huebsches Zimmer und schliefen noch bis neun Uhr. Nach dem Aufwachen waren wir zuerst einmal ueberwaeltigt vom Ausblick aus dem Fenster:



Mit Vincent und seiner Schwester Simone planten wir die Weiterreise und genossen den Tag mit Massage und Baden.

Viewpoint Wanderung



Am naechsten Tag machten wir uns am spaeteren Nachmittag auf, um den 2700 Meter hohen Viewpoint zu besteigen. Das Wetter war nicht gerade bestechend und es war bitterkalt.



Nach drei Stunden Wanderung durch beeindruckende Landschaft erreichten wir den Aussichtspunkt ohne Aussicht, da alles in Nebel gehuellt war. Wir machten uns auf den Abstieg und gingen dann ins Restaurant um uns an einer frischen Tomatensuppe zu waermen.



Um vier Uhr gingen wir auf den Bus nach Probolingo, von wo uns ein supertoller VIP-Bus nach Bali fuhr. Wir haben alle die Faehre verpasst, da wir einfach im Bus geschlafen haben.

Mount Bromo

Um neun Uhr Morgens stiegen wir in den superbequemen Minibus (Bemo) und kamen die naechsten zwoelf Stunden nicht mehr heraus. Dann kamen wir sehr erschoepft in Cemara Lawang an und schliefen schon bald in der kalten Abendluft auf 2000 m.ue.M ein.

Um drei Uhr wurden wir geweckt und wir machten uns auf den Weg zum Vulkan, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Nach einer Stunde Marsch durch die Lava- und Sandwueste ohne Markierungen, erreichten wir die 270 Stufen die auf den Rand des Kraters fuehren.




Die schweflige Luft brannte in der Lunge und wir entschieden uns weiter zu wandern um den Vulkan von weiter oben betrachten zu koennen und einen Blick auf den noch groesseren Vulkan in der Ferne zu erhaschen, der alle zwanzig Minuten eine kleine Eruption vorfuehrt.




Der Weg nach unten war dann alles andere als einfach, da wir uns entschieden, nicht dem Weg zu folgen, sondern querfeldein auf den Sandsee zuzusteuern. Es sah einfach aus, wie in den Alpen. Das Gras war jedoch brusthoch und der Boden bestand nur aus broeckeliger Lava und Asche. Nach drei Stunden Hardcore-Trekking erreichten wir erschoepft und erleichtert die Hochebene und machten uns auf den Heimweg.