Freitag, 13. Juni 2008

Mount Bromo

Um neun Uhr Morgens stiegen wir in den superbequemen Minibus (Bemo) und kamen die naechsten zwoelf Stunden nicht mehr heraus. Dann kamen wir sehr erschoepft in Cemara Lawang an und schliefen schon bald in der kalten Abendluft auf 2000 m.ue.M ein.

Um drei Uhr wurden wir geweckt und wir machten uns auf den Weg zum Vulkan, um den Sonnenaufgang zu geniessen. Nach einer Stunde Marsch durch die Lava- und Sandwueste ohne Markierungen, erreichten wir die 270 Stufen die auf den Rand des Kraters fuehren.




Die schweflige Luft brannte in der Lunge und wir entschieden uns weiter zu wandern um den Vulkan von weiter oben betrachten zu koennen und einen Blick auf den noch groesseren Vulkan in der Ferne zu erhaschen, der alle zwanzig Minuten eine kleine Eruption vorfuehrt.




Der Weg nach unten war dann alles andere als einfach, da wir uns entschieden, nicht dem Weg zu folgen, sondern querfeldein auf den Sandsee zuzusteuern. Es sah einfach aus, wie in den Alpen. Das Gras war jedoch brusthoch und der Boden bestand nur aus broeckeliger Lava und Asche. Nach drei Stunden Hardcore-Trekking erreichten wir erschoepft und erleichtert die Hochebene und machten uns auf den Heimweg.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen