Samstag, 12. Juli 2008

Beerdigung


Nach dem gestrigen Erlebnis organisierten wir fuer heute einen lokalen Fueher, der mit uns heute Morgen per Motorrad in ein kleines Bergdorf fuhr, wo es eine Beerdigungszeremonie gab. Wir hatten Glueck: Der Tote war eine wichtige Person und somit war es ein ziemlich grosses Fest mit dutzenden Opfer-Bueffeln und -Schweinen. Die ganze Zeremonie dauert den ganzen Tag, doch wir blieben nur etwa zwei Stunden. Wir wurden eingeladen, zu den naechsten Angehoerigen aufs Podest zu sitzen und uebergaben ihnen unser Praesent. (Eine Stange grusige Gewuerzzigaretten, Kretek. Rauchen alle Maenner die ganze Zeit und stinkt fuerchterlich!) In langen Prozessionen gingen die Verwandten und Bekannten nach Geschlecht oder Familie getrennt zum Praesentgebaeude und offerierten Opfergaben und Geschenke. Wir waren die einzigen Weissen und Yvonne war groesser als alle Maenner.

Die im Kreis stehenden Maenner singen und tanzen sich mit Hilfe von Palmwein in Trance.

Zurueck gings durch die neblige Berglandschaft, Reisfelder und den ganz normalen indonesischen Alltag.

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