Mittwoch, 9. Juli 2008

Sulawesi

Vorgestern sind wir bequem von Bali nach Makassar / Ujung Pandang geflogen (Dank Raphael haben wir einen extra Platz mit mehr Beinfreiheit bekommen, er war der groesste im Flugzeug). Am Flughafen haben uns gleich ein paar verdaechtig aussehende Sulaweser abgefangen und uns ein guenstiges Angebot fuer die Weiterreise gemacht. Nach einigen Abklaerungen und Fotos der Betreffenden (zur Sicherheit) haben wir eingewilligt und sind schnell und sicher in Rantepao angekommen.

Gestern haben wir einen Scooter gemietet und haben uns auf die Suche nach den Sehenswuerdigkeiten gemacht. In Londa begraben die Menschen (Volk der Toraja)ihre Verstorbenen in natuerlichen Hoehlensystemen und klemmen die Holzsaerge in alle Ecken und Winkel. Hoeher stehende Personen der Gesellschaft erhalten die hoeher gelegenen Plaetze. Ueberall liegen Schaedel und Knochen herum zusammen mit den Habseligkeiten der Verstorbenen, die ihnen mitgegeben werden. Am Eingang der Hoehlen befinden sich Tautau, hoelzerne Abbilder der Toten.
An einer zweiten Grabstaette haben die Menschen die Grabhoehlen in die Felswand gehauen.


Heute sind wir frueh gestartet und haben eine lange Tour gemacht. Als erstes fuhren wir nach Kete Kesu, wo sich ein traditionelles, noch bewohntes Dorf und eine sehr beeindruckende royale Grabstaette befindet. Hier sind es haengende Greaber in einer ueberhaengenden Felswand.


Nach langer Fahrt bergauf genossen wir den Ausblick auf die Reisfelder auf denen gerade geerntet wird. Leider hat es den ganzen Tag geregnet, aber mit unseren Regenjacken waren wir bestens geschuetzt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen