Donnerstag, 28. Juli 2011

Neue Fotos online

Wichtige Mitteilung:

Es sind viele neue Fotos online, bitte auch in aelteren Posts nachschauen.

Die naechsten paar Tage werden wir wieder kein Internet haben.....





Hier noch ein Foto zu unserem Wetter auf dem Weg in die Wueste:

Lange Reise mit Unterbruechen

Am naechsten Morgen sind wir locker die verbleibenden 150km nach Umkomaas gefahren, wo wir uns im DiveCenter einquartiert haben und Raphael sich sogleich fuer zwei Tauchgaenge am naechsten Morgen eingeschrieben hat. Die Tauchgaenge sind immer nur frueh morgens, da die See sonst zu wild ist. Am naechsten Morgen zogen sie also los und hatten zwei kalte (19 Grad), aber sehr interessante Tauchgaenge mit vielen Haien, Rochen und ein paar Schildkroeten.

Am Nachmittag erfuhren wir, dass keine Tauchgaenge fuer die naechsten Tage moeglich seien, da das Wetter sich massiv verschlechtern sollte. Da schlossen wir uns mit zwei Deutschen zusammen und fuhren im Tross weiter nach Port St. Johns. Wir fuhren leider etwas spaet los und kamen in fuerchterlichen Regen, Nebel und Dunkelheitmit Sichtweiten unter 1m! Wir kamen dennoch heil im der kleinen Stadt an und uebernachteten im erstbesten Cottage, das wir finden konnten. Durch vier geteilt gehen auch die Preise.

Am naechsten Morgen ging es weiter und wir fuhren denganzen Tag durch bis vor East London,wowir auf einer ehemaligen Pferderanch uebernachteten. Es regnete immer noch fuerchterlich und wir ueberlegten uns Alternativen zur Weiterreise.

Liane und Florian, die beiden Deutschen haben Bekannte in Port Elizabeth, zu denen wir freundlicherweise zum Uebernachten eingeladen wurden. Spaet am Abend kamen wir da an und bis dann war eine grosse Entscheidung getroffen:
Wir tun uns zusammen, lassen ein Auto bei den Freunden stehen und fahren gemeinsam mit einem Auto 1500km nach Norden in die Kalahari.

Am naechsten Morgen um 5.30 gings los und wir fuhren mit begrenztem Gepaeck nach Norden.

Jetzt sitzen wir in Upington und haben endlich wieder einmal Internet. Gleich gehts los in die Wueste und den Transfrontier Nationalpark, der Botswana, Suedafrika und Namibia verbindet und ein Gebiet der Groesse der Schweiz beinhaltet.

Bis bald...

Freitag, 22. Juli 2011

Im Krüger Narionalpark

Wir haben jetzt insgesamt 6 Tage und 6 Nächte in diesem riesigen Nationalpark verbracht und uns von knapp oberhalb der Mitte ganz in den Süden "hinabgearbeitet". Ein vorweg: wir haben fast alles gesehen, was wir uns gewünscht haben und einige sehr extreme Begegnungen erlebt, von denen wir nicht einmal zu träumen gewagt haben...

Der Park ist unglaublich Tierreich und auch extrem vielfältig. Um es kurz zu machen: wir haben gesehen:
- Zebras, Giraffen, Impalas, Kudus, Gnus, Wasserbock, Buschbock, Verschiedene Kleinstantilopen wie Steenbok, Oribi, Klipspringer, Warzenschweine
- Elefanten, Flusspferde, Büffel, Breit- und Spitzmaulnashorn
-extrem viele Vögel, darunter diverse Geier, Adler, Eulen und andere Greifvögel. Aber auch Hornraben, Marabus, Sattelstörche und Bienenfresser, ganz zu schweigen von hunderten von verschiedenen Eisvögeln...
-Löwen, Geparden, Genets, Civets, Schabrackenschakale, Hyänen und einen Leoparden....
- Krokodile, diverse Mangusten und Affen wie Vervets und Paviane

Zwei kleine Geschichten dazu:

Am ersten Tag, keine Stunde im Park fahren wir an ein Wasserloch, wo wir Impalas beim Trinken fotografieren. Raphael will schon den Motor starten, da bemerkt Yvonne eine Bewegung in den Augenwinkeln. Die Impalas springen fort und aus dem Gebüsch hechtet keine 20m von uns entfernt ein Leopard. Er reisst ein weibliches Impala mit zu Boden und ins Wasser. Nach kurzem Kampf zerrt das Raubtier seine Beute ans Ufer und macht sich daran, das sicher gleich schwere Impala fortzuschleppen. Wir können den Leoparden ungefähr 25min lang beobachten, bevor er ausser Sichtweite gerät. Natürlich haben wir unzählige Beweisfotos und waren über unsere 700mm Brennweite sehr dankbar.

Am vorletzten Abend im Park, nahmen wir an einem Sunset-Drive teil ( man fährt von 16.30-19.30 Uhr mit einem offenen Safaritruck durch die Landschaft. Um 17.15 geht die Sonne unter, d.h. um 17.30 schliessen die Camptore und man darf nicht nach draussen...)
Sobald es dunkel wird, schaltet man seinen Suchscheinwerfer ein und sucht die Umgebung nach leuchtenden Augen ab....der letzte Drive war ausserordentlich spannend. Auf diesen Fahrten bekommt man sehr besondere, nachtaktive Tiere zu sehen...aber zurück zur Geschiche!) gehen wir mit zwei Bekannten aus Oregon essen und plaudern danach vor dem Restaurant rum. Es ist etwa 21.30...Wir haben unsere Stirnlampen dabei und leuchten ein bisschen am nahen, durch einen Zaun abgetrennten Flussufer rum und hören den Nilpferden beim Kauen zu....Wir hören ein Geräusch und bald darauf erscheint eine grosse Hyäne auf der anderen Zaunseite. Das ist nichts Besonderes: jeden Abend streunen diese Tiere an den Zäunen der Camps herum, angelockt von dem vielen Fleisch, das auf unzähligen Grillen im Zeltlager brutzelt...aber hier ist etwas anders. Die Hyäne läuft dem Zaun entlang fort und wir hinterher. Nach 200m geht unser Weg ein wenig nach unten und wir sind etwa auf gleicher Höhe wie das Tier. Es bleibt stehen und wir gehen etwas näher und beleuchten es mit Rotlicht. Wir stehen einen Meter entfernt von einer wilden Hyäne, als uns bewusst wird, dass der Zaun hier nur etwa Hüfthoch ist und ein eher lächerliches Hindernis für den Aasfresser darstellen würde. Ein bisschen mulmig ziehen wir uns zurück.
Auch diese Nacht schlafen wir zum Geheul und Gelächter diverser Hyänen ein.
(hierzu haben wir leider keine Beweisfotos. ;-)

























Auf dem Weg in den Krüger Nationalpark

Von Nespruit sind wir über diverse Pässe und Nebenstrassen nach Phalaborwa gefahren. Unterwegs schauten wir uns eine Goldgräberstadt aus der Kolonialzeit und den atemberaubenden Blyde River Canyon an. Sonst war die Landschaft eher enttäuschend und vorallem von Nadelholz- und Eukalyptusplantagen geprägt (nicht vergessen: wir sind auf über 1500 m.ü.M.).

Nach und nach kamen wir aber in tiefere Ebenen und die Plantagen wichen trockener Savanne links und rechts der Strasse. In Phalaborwa angekommen, stellten wir unser Zelt im Garten des Elephant Walk Guesthouses auf und gingen nach einem kleinen Abndessen früh und voller Erwartung schlafen.

P.S. Im Moment sind wir in einem Bed&Breakfast und haben WiFi. Wir schreiben diese Posts von Raphael's Iphone und können deshalb noch keine von den über 4000 Fotos hochladen... Etwas Geduld...:-)

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ithala to Nelspruit

Heute sind wir ueber 500km gefahren und haben sicher Nelspruit erreicht, wo wir im sehr gemuetlichen Funky Monkeys Backpackers untergekommen sind. Demnaechst starten wir in Richtung Krueger Nationalpark.

Das fahren auf der falschen Seite ist kein Problem, wir koennen uns schon fast nicht mehr vorstellen, auf der rechten Seite zu fahren. Auch das schalten mit Links und das "Falsch-Sitzen" macht uns nichts aus, es geht alles wie am Schnuerchen. Nur die Geschwindigkeitsbegrenzungen machen uns ein bisschen zu schaffen. 80km/h heisst so ungefaehr alle fahren 120km/h...

Wir werden in den naechsten 6 Tagen voraussichtlich kein Internet haben, aber wir holen alles nach....

Ithala Game Reserve

Frueh am Morgen fuhren wir los, um nach etwa 350km im Ithala Game Reserve anzukommen. Wir zelteten zwei Naechte fast alleine auf einem kleinen, abgelegenen Zeltplatz mitten im Park. (Ohne Zaeune...) Wir fuhren verschiedene Runden auf haarstraeubenden Strassen durch den Park und sahen sehr viele interessante Tiere, doch leider keine der drei Top-Hits....(das waeren Elefanten, Nashoerner und Leopardend)
Dafuer sahen wir einen Schakal, viele Giraffen mit Babys, Sekretaere (Schlangenfressende, sehr unheimliche Voegel), Tsessebe-Antilopen (sehr selten) und Strausse...

Leider koennen wir noch immer keine Bilder einstellen, da das Internet wirklich komisch und langsam ist....Die folgen also noch!

Hluhluwe Reserve

Am 11. Juli sind wir ins Hluhluwe-Imfolozi (Schluschlowe-Imfulotsi) Nature Reserve gefahren um Tiere zu beobachten. Den ganzen Tag fuhren wir auf den verschiedenen Strecken durch den Park und sahen diverse Tiere. Darunter waren Giraffen, Impalas, Nyalas, Kudus, Paviane, Zebras und sogar ein Nashorn.

Am Abend grillierten wir mit zwei Deutschen, einem Vater mit seinem 11-jaehrigen Sohn, die gleich neben uns zelteten.

Whalewatching in St. Lucia

Am Morgen des 10. sind wir wieder ins Zentrum gefahren, um endlich Wale zu sehen. Am Tag vorher sind wir schon gestartet, aber die Tour hat am Strand geendet, weil die Brandung zu hoch war (so ungefaehr 4-5m Wellen). Heute sind wir nun endlich mit dem Boot durch die Wellen auf die offene See hinausgefahren, wo unser erfahrener Skipper sogleich 6 maennliche Buckelwale auf dem Weg nach Madagaskar erspaehte, die sich gegenseitig bedraengten und anpoebelten. Wir fuhren etwa 2h mit den Walen mit und machten hunderte Fotos...



Sonntag, 10. Juli 2011

Isimangaliso Wetland Reserve

In St. Lucia angekommen stellten wir unser Zelt gerade noch vor dem Regen auf und machten uns schleunigst auf in die "Stadt", um etwas zu Essen zu kaufen. Gleich neben unserem Zeltplatz liegen Nilpferde im Wasser und um die Zelte rennen Mungos und viele Affen.



Am naechsten Tag sind wir durchs Reservat gefahren, wo wir auf Grund des schlechten Wetters erstaunlich viele Tiere beobachten konnten. Es hat nicht so viele Touristen, was sicher auch ein Vorteil ist. Wir sahen diverse Antilopenarten, Warzenschweine, Gnus, Zebras, Bueffel, Krokodile, Nilpferde, Affen, Adler und diverse andere Voegel. Die Landschaft ist atemberaubend. Auf der einen Seite ist die rauhe See (4m hohe Wellen), auf der Anderen Savanne und Sumpf...





Eshowe

Wir sind nach einer Nacht im Royal Natal Nationalpark ueber Durban nach Eshowe (gesprochen: Eschauwi) gefahren. Dieses verschlafene Staedtchen hat einen kleinen Bergwald unter Schutz gestellt. Dort gibt es ueber 60 verschiedene Vogelarten. Schon nach fuenf Minuten haben wir die ersten Nashornvoegel gesehen und vorallem gehoert.

Wir uebernachteten in einem kleinen Backpackers und waren eigentlich die einzigen Gaeste. Frueh am Morgen besuchten wir den kleinen Wald und ein Museum ueber die Zulu-Kultur und ihre Christianisierung.



Nach einer gratis offerierten Rundfahrt auf die Huegel rundherum, wo wir die fantastische Aussicht genossen, fuhren wir weiter und erreichten am Abend noch St. Lucia an der Kueste.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Die ersten Tage in Afrika

Gut angekommen in Johannesburg, klappte zu unserem Erstaunen auf Anhieb alles mit der Automiete. Wir konnten dann mit unserem erstaunlich neuen und bequemen Nissan Tiida fuhr Raphael am Steuer auf der linken Strassenseite in die dunkle Stadt hinein. Nach einigem Verfahren fanden wir das Guesthouse doch noch und konnten uns umziehen und alles ordnen. Nach einem guten Essen in einem nahe gelegenen Restaurant gingen wir frueh schlafen...

Heute morgen fuhren wir relativ frueh los und legten zuerst ca. 230km auf der Autobahn zurueck. Es gibt zwar Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber niemand kuemmert das hier...



In Harrismith bogen wir auf eine kleine, rumplige und von Schlagloechern uebersehene Passstrasse ab, die auf ueber 1700mueM fuehrte. Nach dem Pass ging es noch etwa 60km, bis wir unser Guesthouse erreichten.

Am Nachmittag machten wir einen Ausflug in den nahen Royal Natal National Park, wo wir 800 Jahre alte Hoehlenmalereien bestaunten. Wir sahen Paviane, Straussen, Mangusten und einige Antilopen...



Samstag, 2. Juli 2011

Vorbereitungen

Wir sind an den letzten Vorbereitungen zur Abreise nach Afrika.
Wir fliegen am Montag, 4. Juli mit den Emirates über Dubai nach Johannesburg....

Wir wünschen allen Blogverfolgern viel Spass