Freitag, 25. November 2011

Schabrackenschakal

Der Schabrackenschakal (Canis mesomelas) lebt in Savannen und Halbwüsten.


Eine "Schabracke" ist übrigens eine Satteldecke für Pferde. Der Schabracken-Schakal hat diesen typischen dunklen Flecken am Rücken, daher der Name.


Er frisst alles was er finden kann. Insekten, kleine Säuger und Reptilien, Aas und manchmal auch Pflanzliches. Wasser braucht er nur gelegentlich. Aber wenn es schon künstliche Wasserlöcher gibt, lässt auch er sich nicht zweimal bitten..




Der Schakal ist für gewöhnlich sehr früh morgens oder spät abends unterwegs. In den meisten Nationalparks darf man die Übernachtungs-Camps erst um 7 Uhr verlassen, zurück sein muss man bereits um 17 Uhr abends. Die Chance dämmerungsaktive Tiere zu sehen ist also begrenzt.
Diesen Schakal hier haben wir gleich nach Sonnenaufgang im Ithala-Game-Reserve gesehen. Wir haben ihn zuerst entdeckt! Als er uns dann auch gesehen hat, hat er gleich den Busch markiert und ist schnell im hohen Gras verschwunden. Die ganze Begegnung dauerte bloss eine Minute.





Hier noch einige Bilder eines afrikanischen Sonnenuntergangs.





Zur Information: Wir sind zur Zeit wieder zuhause und zeigen die Fotos unseres Sommers (dort war es Winter) in Südafrika. Die Bilder, die wir hier zeigen, sollen nicht bloss schön sein, sondern auch interessant. Wir wollen auch die Umgebung und Verhalten der Tiere zeigen. Die meisten Tiere stehen hinter Büschen, zeigen sich kurz oder auch gar nicht. Natürlich ist es immer ein Ziel das "perfekte" Foto zu schiessen, aber leider machen die Tiere da nicht mit. Um eine ganzheitliche Situation zu vermitteln, zeigen wir also auch viele "nicht perfekte" Fotos. Alle Fotos wurden übrigens mit einer Kompaktkamera (Panasonic Lumix FZ18) gemacht, die nun leider altershalber kaputt gegangen ist.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 18. November 2011

Giraffe

Die Giraffe (Giraffa camelopardalis) ist das höchste Tier der Welt. Sie wird bis zu 6 Meter hoch mit einer Schulterhöhe von 3.5 Metern. Wer jetzt aber denkt die Giraffen wären in der Steppe einfach zu finden, der irrt.. Giraffen fressen am liebsten an Baumkronen herum und stehen deshalb meistens zwischen hohen Bäumen.




Die dunklen Flecken variieren in Form und Farbe, je nach Unterart.
Beide Geschlechter haben zwei Hörner auf dem Kopf. Manche haben auch einen Höcker zwischen den Augen.





Diese Giraffe haben wir im Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark in Südafrika gesehen. Sie hat sich netterweise für unsere Fotos zur Verfügung gestellt und ist nicht gleich in die Büsche verschwunden. Ganz nebenbei war es auch eine der schönsten Giraffen, die wir auf unserer Reise gesehen haben. Sie hat wunderschön gleichmässige Flecken.






Diese Mutter mit ihrem Jungen haben wir kurz vor dem Eindunkeln noch vor die Linse bekommen.


Wir danken allen Blog Lesern und Kommentar Schreibern ganz herzlich! Ihr seid super!

Freitag, 11. November 2011

Elefant

Der afrikanische Elefant (Loxodonta africana) ist das grösste lebende Landsäugetier. Die grössten Männchen wiegen bis zu 7 Tonnen bei einer Körpergrösse von 4 Metern. Die meisten sind allerdings schon etwas kleiner. Im Gegensatz zum asiatischen Elefant tragen hier beide Geschlechter Stosszähne. Diese werden bis zu 3 Meter lang. Elefanten werden bis zu 70 Jahre alt!



Eine Herde wird von einer dominanten Leitkuh geführt. Ältere Bullen werden in der Herde nicht geduldet und so bilden die Männchen eigene Gruppen oder sie leben alleine.


Diese Elefanten haben wir im Krüger Nationalpark gesehen. In jedem Park erhält man eine Anleitung zur Begegnung mit den grossen Tieren. Man sollte einen gewissen Abstand halten und auf bestimmte Zeichen der Aggression achten. Obwohl es im Krüger Nationalpark von Elefanten nur so wimmelt, werden diese Tiere auch beim fünfzigsten Mal nicht langweilig! Ganz besonders wenn noch Jungtiere dabei sind!








Der Elefant gehört zu den in Afrika so gesuchten "Big Five". Daneben gehören auch die Löwen und Leoparden, die Nashörner und die Büffel dazu. Die Bezeichnung "Big Five" bezieht sich nicht auf die Grösse der Tiere, sondern entstand während der Grosswildjagd. Es handelt sich um die gefährlichsten und schwierigsten Tiere zum Jagen. Heute jagen die Touristen die Tiere zum Glück meist nur noch mit der Kamera.

Die Verbreitung des afrikanischen Elefanten ist immer weiter zurückgegangen. Heute gibt es die grossen Tiere fast nur noch in Nationalparks. Die Tiere leiden nicht nur unter der Wilderei, sondern auch unter der Zerstörung des Lebensraums.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 4. November 2011

Riesentrappe

Die Riesentrappe (Ardeotis kori oder Kori Bustard auf Englisch) wird bis zu 1.3 Meter hoch und ist somit einer der schwersten flugfähigen Vögel von Afrika. Die Flügelspannweite beträgt fast 3 Meter.
Die Vögel leben in Savannen und Halbwüsten. Sie fressen neben Beeren und Samen auch kleine Tiere.



Im Krüger Nationalpark haben wir das erste Mal Riesentrappen gesehen. Die Tiere waren riesig! Die beiden Trappen wanderten immer gemeinsam umher, wobei der kleinere Vogel dem grösseren auf Schritt und Tritt folgte. Später haben wir aber auch viele allein lebende Riesentrappen beobachten können.





Im Kgalagadi Nationalpark konnten wir die Riesentrappe dann etwas besser beobachten, weil das Gras nicht so hoch war. So kam auch die Grösse des Vogels richtig zur Geltung. Im Hintergrund steht zum Vergleich ein Springbock.





Und wieder ist eine Woche um. Wir danken herzlichst allen Lesern und Kommentarschreibern! Ihr seid wirklich toll. Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!