Donnerstag, 26. April 2012

Von Letaba nach Satara (70 km Fahrt im Krüger)

Juli 2011: Am morgen früh haben wir unsere Sachen gepackt und sind vom Letaba Restcamp nach Satara gefahren. Auf diesen 70 Kilometern Fahrt haben wir einiges gesehen.
Immer wieder überquert man Flüsse, wo sich vor allem viele Vögel aufhalten.
Bei den Fahrten durch das Buschland kann man theoretisch alles sehen, wenn man Glück hat. Auf dieser Strecke haben wir weder Elefanten noch Geparden oder Leoparden angetroffen. Aber dafür reichlich anderes..
Kurz vor dem Camp für die Nacht haben wir nochmals Löwen und Büffel gesehen. Selbst wenn man den ganzen Tag das Camp nicht verlässt, sieht man viele Tiere am Zaun entlang!
Die Camps sind ziemlich gut ausgerüstet. Und zwischendurch mussten wir mal wieder waschen..

Freitag, 20. April 2012

Eine Stunde im Kgalagadi Nationalpark (Twee Rivieren Rest Camp)

Im Sommer 2011 haben wir den Kgalagadi Nationalpark in Südafrika besucht. Hier ein paar Bilder, welche alle während der ersten Stunde im Park entstanden sind.. Als erstes fällt auf, dass die wenigen grossen Bäume unter der Last der Webervogelnester immer wieder zusammenbrechen.
Gleich nach den Eingang fährt man in eines der beiden Täler. Hier gab es vor langer Zeit einmal einen Fluss. Nach heftigen Regenfällen entsteht er jeweils wieder für kurze Zeit.
Bereits in der ersten Stunde haben wir schon eine Vielfalt der hier lebenden Tiere gesehen.
Die meisten der Tiere kommen offenbar wunderbar mit der extremen Trockenheit zurecht. Für alle anderen gibt es immer wieder künstlich angelegte Wasserstellen.
Die nächste Stunde Fahrt haben wir nichts gesehen! Man hat Tage oder Stunden, da sieht man alles auf einmal, dann wieder Tage oder Stunden, wo man gar nichts sieht und sich wirklich fragt ob es überhaupt Tiere gibt in den Parks.. Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 12. April 2012

Wasserstelle im Krüger (Satara Rest Camp)

Vielen Dank für die vielen Kommentare zum letzten Beitrag und wir hoffen ihr hattet alle wunderschöne Ostern!

Zurück zum Foto-Archiv und den Bildern von Südafrika.
Wer in den Nationalparks Tiere sucht ist am Besten am frühen Morgen oder abends in der Dämmerung unterwegs. Ganz gute Aussichtspunkte sind Wasserlöcher, wo sich vor allem in der Trockenzeit gute Beobachtungsmöglichkeiten bieten.


An diesem Tag fuhren wir ganz gemütlich durch den Park und beschlossen am Mittag (gar keine gute Zeit um Tiere zu sehen) eine Essenspause an einem Wasserloch zu machen. Ausser den Krokodilen und den Nilpferden, die müde im Wasser hingen, war nichts zu sehen.


Innerhalb von zehn Minuten tauchten eine Elefantenherde (etwa 40 Individuen), Impalas, Warzenschweine, Paviane, Giraffen und sogar eine durstige Löwin auf. Weitere zehn Minuten später kam eine zweite Elefantenkarawane (nochmals 40 Elefanten) zum Wasserloch gewandert. Nachdem alle vom kostbaren Wasser getrunken hatten, verschwanden die Tiere wieder im Busch. Zurück blieben nur wieder die Nilpferde und Krokodile. Das Ganze Spektakel dauerte nur etwa eine Stunde.








Die Elefanten plantschten im hinteren Pool. Die Löwin trank am vorderen Teil und hielt immer sicheren Abstand zu den Elefanten mit den Jungtieren.






Im linken Teil kämpften zwei männliche Giraffen. Die Nilpferde und wir waren Publikum. Plötzlich tauchte die zweite Elefantenherde auf und die Giraffen hörten auf zu kämpfen. Auch die Nilpferde erhoben sich aus dem Wasser und schauten misstrauisch.









Leider hatten wir starkes Gegenlicht und die Fotos sind nicht so gut geworden, aber der Moment war so schön, dass wir ihn einfach mit euch teilen mussten. Afrika aus dem Bilderbuch!